Kapelle von Troschig

Troschig 

(Stazky)

Troschig wurde ursprünglich Droschig geschrieben. Der Ort lag 6,5 km von Komotau entfernt, an der linken Seite der Reichsstraße nach Sebastiansberg. Das Gemeindegebiet grenzte an Dörnthal, Domina, Glieden und Nokowitz. Sämtliche Einwohner waren deutsch und katholischen Glaubens. Es wurde Landwirtschaft und Viehzucht betrieben. Auch in den Forsten der Stadt Komotau hat man lohnenden Erwerb gefunden.Angebaut wurden Roggen, Gerste, Hafer, Lein, Kartoffeln und Dorschen. Die einheimischen Rinder sind mit fremden Rassen erfolgreich aufgezüchtet worden.

Vom Klingerberg (754m) genoß man nicht nur einen herrlichen Ausblick in das flache Land, sondern auch auf das Erz- und Mittelgebirge. Es wurde Basalt gebrochen, welcher als Straßenschotter Verwendung fand.

Bis 1878 war die Ortsgemeinde Troschig und Domina vereinigt. Eingepfarrt war Troschig nach Krima, wo auch der Friedhof lag. Eingeschult war der Ort in die Schulgemeinde Domina.Als Hausindustrie wurde Gorlnähen und Klöppeln betrieben.

Troschig: Fachwerkhaus Siegl- Mann

Einwohner 1939: 132

Ortsbetreuer:

Anna Gorschinek

Senftenauer Straße 11

80689 München

Telefon: 089- 58 76 74